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Tankard
- Beast Of Bourbon
AFM Records, 2004
Die
Frankfurter Schluckspechte Tankard sind im zweiten Frühling!
Nach einigen durchschnittlichen Alben in den 90ern haben sie
mit ihrer 20 Jahre Jubiläumsplatte "B Day"
wieder einen absolute Thrashgranate aus der Bierkiste gezaubert.
Ohne sich nur auf platte Sufftexte zu verlassen hatten Tankard
eine gute Mischung aus Ernst und Gröhltexten auf dem Album.
Nun ist es zwei Jahre später. Wieder haben Tankard eine
neue Platte namens "Beast Of Bourbon" mit einem ein
tollen Krüger Cover. Wieder hat Andy Classen einen Bombensound
der Platte gezimmert und wieder wurden die Vier von der Muse
(oder von Jack Daniels?) geküßt.
Allgemein knallen die Songs genauso gut wie auf "B
Day" und sind manchmal im Gitarrenbereich eine Tick melodischer,
aber ohne an Härte zu verlieren. Die Grundstimmung der
Musik ist weniger düster und kritisch-ironische Songs a
la "Under Friendly Fire" wechseln sich mit Fun Thrashern
der Marke "Die With A Beer In Your Hand" (jetzt schon
der Songtitel 2004!) oder "Alien Revenge" ab. Bei
dem letzen Song haben Fans den Frankfurtern einen Text über
die Rückkehr des Aliens gesendet, damit diese einen Song
darüber machen!!! Immerhin wurden noch der Refrain nach
Umarbeitung für den Song verwendet.
Das abschließende "We´re Coming Back"
ist eine gröhlige (was sonst?) Coverversion der Punkband
Cock Sparrer, was Tankard zu einem Metalpartykracher werden
ließen. Geil!
Allgemein sind die Songs sehr abwechslungsreich gehalten, besonders
in der Geschwindigkeit der Songs. Es gibt nix öderes als
eine Thrash Platte, die nur schnell oder nur Midtempo ist. Tankard
haben die Qualität der Jubiläumsplatte erhalten können
und das war bestimmt nicht einfach! Neben der neuen Exodus ein
Pflichtkauf für Thrasher.
Tracklisting:
1. Under friendly fire
2. Slipping from reality
3. Genetic overkill
4. Die with a beer in your hands
5. The horde
6. Endless pleasure
7. Dead man drinking
8. Alien revenge
9. Fistful of love
10. Beyond the pubyard
11. Were coming back
Line
up:
Gerre zang
Andy gitaar
Frank bass
Olaf drums
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