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Plattenkritik:
B-Day http://www.possessed.de Tankard Kategorie:
Speed thrash Auffallend
ist vor allem die Frische die diese Scheibe versprüht: Produzent
Andy Classen hat bei seiner ersten Zusanmmenarbeit mit der alkoholverliebten
Spassbande nicht nur den Gitarrensound von Grund auf erneuert (wurde
auch langsam Zeit...), sondern hat der Musik der Band auch wieder eine
gewisse Atmosphäre zurückgegeben. Gerre´s Stimme klingt
heftiger, rauher und zugleich unverbrauchter als auf den letzten drei
Alben zusammen, das Songwriting(das sich keineswegs nach dem ersten
Anhören bereits in voller Güte erschliessen lässt) ist
abwechslungreicher, zugleich kompakter und schlicht und ergreifend BESSER
als auf den Endneunziger-Werken, wobei sich das starke Zurückschrauben
der zuletzt regelmässig eingesetzten punkigen Melodiebögen
äusserst positiv auswirkt. Es gibt wieder SPEED ohne Ende! Songs heraus zu heben ist schwierig, denn die Platte knallt an allen Ecken und Enden. Lupenreiner Thrash Metal, und nichts anderes! Erwähnenswert ist auch die Bandhistory im Booklet, in der so Anekdoten wie beispielsweise der Gastauftritt in "Ein Fall für zwei", sowie das Antesten eines 50 Jahre alten(!!!) Gitarristen humorvoll erzählt wird. Obendrauf gibts noch die ersten beiden Demos ohne Aufpreis dazu ("2-CD-Set"), und fertig ist das mit Leichtigkeit beste Tankard Album seit Anfang der Neunziger. |